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Dipl.-Phys. oec. 
Stefan A. Söllner - Unternehmensberatung | Strategie. Organisation. Portfolio.

Typische Fragen aus dem Mittelstand...

Sie kommen nicht aus unserer Branche — verstehen Sie unser Geschäft trotzdem?

In über 30 Beratungsprojekten habe ich in mehr als 15 Branchen gearbeitet. Mein Vorgehen ist nicht branchen-, sondern problemspezifisch. Das tiefe Branchenwissen kommt aus dem Unternehmen selbst — meine Aufgabe ist, es mit externen Impulsen und bewährten Methoden nutzbar zu machen. Gerade der Blick von außen und der Transfer aus anderen Branchen eröffnet neue Lösungswege. In der Luftfahrt dauert eine Neuentwicklung Jahrzehnte — in der Lichtindustrie liegt der Lebenszyklus unter einem Jahr.

Was unterscheidet Sie von einem klassischen Foliensatz-Berater?

Ohne Umsetzung ist jede Konzeption nichts wert. Ich arbeite deshalb so weit wie möglich mit den Entscheidern und Teams, die für die Umsetzung verantwortlich sind. Nur wer vom Sinn und der Substanz überzeugt ist, setzt gemeinsam entwickelte Konzepte auch mit Überzeugung um.

Wir haben starke eigene Führungskräfte. Brauchen wir wirklich externe Beratung?

Was ich beitrage: methodische Struktur, externe Impulse und die Zeit, die Ihre Führungskräfte im Tagesgeschäft nicht haben. Das schafft Geschwindigkeit und hilft, den richtigen Beitrag jeder Führungskraft klar zu definieren. Gerade die funktionsübergreifende Zusammenarbeit ist der Schlüssel zu einer tragfähigen Strategie.

Wir hatten schon Berater, das hat nichts gebracht. Warum sollte es diesmal anders sein?

Eine berechtigte Frage. Drei Unterschiede, die in meiner Arbeit zentral sind: Erstens werden Konzepte gemeinsam mit der Führung und der Organisation entwickelt, nicht für sie. Allein dieser Prozess motiviert das Team. Zweitens begleite ich die Umsetzung. Drittens wird Fortschritt mit klaren KPIs gemessen.

Lähmt ein Strategieprogramm das Tagesgeschäft?

Nicht wenn es richtig aufgesetzt ist. Mein Ansatz: fokussierte Workshops mit klarer Vorbereitung statt endloser Marathon-Sessions. Analysen gehen erst dann in die Tiefe, wenn der Nutzen erkennbar ist. Die Mehrbelastung Ihrer Führungskräfte bleibt begrenzt und planbar. Sobald der eigene Beitrag sichtbar wird, steigt die Motivation und das Tagesgeschäft gewinnt neue Energie.

Arbeiten Sie nach Standard-Frameworks?

Ich habe ein eigenes Framework, das ich an Ihre Situation, Ihre Vorarbeiten und den Reifegrad Ihres Unternehmens anpasse. Dabei greife ich auf etablierte und neuere Methoden zurück: von SWOT und Business Model Canvas bis zu Customer Experience, Conjoint-Analysen, Jobs-to-be-done oder Portfolio-Streamlining.

Wichtiger als die Methode ist, wie sie eingesetzt wird. Eine SWOT zwischen Tür und Angel ausgefüllt liefert Allgemeinplätze. Dieselbe SWOT in einem strukturierten Sparring mit der richtigen Vorbereitung erarbeitet liefert belastbare Erkenntnisse für strategische Entscheidungen. Standardlösungen gibt es bei mir nicht. Dafür einen individuellen Mix aus bewährten und neuen Methoden, strukturiert und ergebnisorientiert eingesetzt.

Wer macht die Arbeit konkret?

Ich. Sie haben einen Ansprechpartner, der das Projekt von der Konzeption bis zur Umsetzung verantwortet. Bei Bedarf binde ich Partner aus meinem Netzwerk für spezifische Themen ein, nicht um Arbeit auszulagern, sondern um gezielt Expertise einzubringen. Je nach Themenstellung werden auch Führungskräfte und Mitarbeiter aus Ihrer Organisation eingebunden. Meist entsteht ein Projektteam mit klaren Verantwortlichkeiten, was den Methodentransfer sichert und die Umsetzung im Unternehmen verankert.

Was ist mit KI?

KI ist heute ein mächtiges Werkzeug in der Beratung. Richtig eingesetzt spart es Zeit und damit Kosten. Zu Beginn meiner Karriere arbeiteten wir mit großen Teams, Folien wurden von Hand gezeichnet und gefaxt, Verhältnisse mit dem Taschenrechner berechnet. Heute übernimmt KI viele operative Aufgaben. Das schafft Raum für das Wesentliche: die Interaktion mit Kunden und Mitarbeitern, die Entwicklung der richtigen Konzepte aus Erfahrung und den inhaltlichen Review.

Wie lange dauert ein Strategieprogramm?

Das hängt von Umfang und Reifegrad ab. Ein erster Strategie-Audit dauert zwei bis drei Tage, erste Optimierungen lassen sich in wenigen Wochen umsetzen. Ein vollständiges Strategieprogramm läuft typischerweise über mehrere Monate, oft mit überlappenden Phasen für Strategie, Organisation und Umsetzung. Solide Zeit- und Aufwandsschätzungen sind erst nach der Standortbestimmung möglich.

Alle Programme folgen einer klaren Struktur mit individuell angepasster Methodik. Erkenntnisse werden systematisch dokumentiert, so dass das Wissen im Unternehmen bleiben kann. Nach dem ersten vollständigen Durchlauf können weitere Zyklen eigenständig, mit begleitendem Sparring oder einzelnen Beratertagen gestemmt werden.

Bei allen Initiativen und Teilprojekten stellen wir Aufwand und Nutzen gegenüber. Was sich nicht lohnt oder nicht zwingend notwendig ist, kommt nicht ins Programm.

Für wen macht man ein Strategieprogramm?

Typische Stakeholder sind Eigentümer, Banken, Vorstand, Geschäftsführung, Führungsteam und Mitarbeiter. Im Kern geht es aber um Sie und Ihr Unternehmen. Ein Strategieprogramm ist die Brücke zwischen Purpose und konkreten Maßnahmen. Es dient als Kompass für alle wesentlichen Entscheidungen, von der Finanzplanung bis zur täglichen Prioritätensetzung.

Wir führen gerade ein neues ERP-System ein.

Das bindet Ressourcen, keine Frage. Umso wichtiger ist es, die Strategie nicht aus den Augen zu verlieren. Wir starten fokussiert im kleinen Kreis und gehen dosiert auf die Leistungsträger zu. Das ist ohnehin oft der bessere Ansatz.

Können Sie uns einen Vorschlag für ein Strategieprogramm machen?

Der Weg ist das Ziel. Nur aus gemeinsamer Arbeit entsteht eine Strategie mit Substanz, der alle vertrauen und die wirklich verstanden wird. Ein Programm kann dabei vieles umfassen: Initiativen zur Kostensenkung, Schritte zur Digitalisierung oder die Fokussierung des Portfolios. Die richtigen Ressourcen auf die entscheidenden Hebel zu konzentrieren ist ebenso wichtig wie eine realistische Kapazitäts- und Finanzplanung.

Wir planen immer im November. Können wir dann einen Workshop machen?

Wahrscheinlich steht dann die Planung unter Zeitdruck und die Organisation ist mit der Budgetrunde beschäftigt. Das kann passen, ist aber selten ideal. Sprechen Sie mich frühzeitig an, dann planen wir gemeinsam den richtigen Zeitpunkt. Ein guter Strategie-Workshop braucht Vorbereitung und die richtigen Impulse im Vorfeld.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Ich arbeite auf Basis von Tagessätzen, transparent kalkuliert je nach Projektumfang und mit klarer Leistungsabgrenzung. Beim Strategie-Audit steht der Aufwand von Anfang an fest. Beim Strategieprogramm wird er nach der Standortbestimmung gemeinsam festgelegt. Konkrete Zahlen nenne ich, sobald Umfang und Ziele klar sind.

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